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3. Ilmtalpokal 2014 im Löschangriff

Artikel der Thüringer Allgemeinen Zeitung vom 10.06.2014

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Schweißgebadet kämpfen sich Zottelstedter zum zweiten Löschangriff-Sieg


Zottelstedt (Weimarer Land). Ilmtal-Pokal-Löschangriff: Die Zottelstedter Feuerwehrleute sicherten sich bei der Hitzeschlacht zum zweiten Mal den Sieg.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jubelstimmung: Zum zweiten Mal sicherten sich die Zottelstedter (Mitte) den Sieg. Zweite wurden die Lengefelder, Dritte sind die Kleinbrembacher. Foto: Dirk Lorenz-Bauer
 
Die Hitzeschlacht von Zottelstedt haben die Gastgeber für sich entschieden. Bei der 3. Auflage des Ilmtal-Pokal-Wettkampfes auf dem Sportplatz konnten sie den Siegerpokal in den Himmel recken. Nach 2012 das zweite Mal. Legefeld gewann 2013. Die Zeit der Zottelstedter: 25,48 Sekunden; unter Verwendung der neuen Pumpe. Sprinten mussten die Feuerwehrleute beim Löschwettkampf "nass" dafür über die 95-Meter-Strecke.
Angetreten waren mit neuen Pumpen neun Mannschaften. Mit alter Technik waren es sechs. Dort setzte sich Kleinbrembach durch. Zottelstedt landete auf Platz zwei. Der Wettstreit verlief äußerst fair, so dass Cheforganisator Rainer Thieme nichts zu beanstanden hatte. Er freute sich, dass es trotz der extremen Hitze mit Engagement zur Sache ging.
Dennoch: So gut wie keine Mannschaft kam ohne technische Probleme aus. So verhinderten "Schlauchknoten" - folglich zu wenig Wasserdruck an der Spritze - wohl mehrfach noch besserer Zeiten.
Angesichts solch ärgerlicher Pannen hatte Moderator René Wittig bald nur noch ein ungläubiges Kopfschütteln übrig. Auch seine Zottelstedter wurden nicht verschont, bei ihnen saugte sich der Saugkorb im wahrsten Sinne des Wortes am Boden des Wasserbeckens fest.
Fairplay, das muss lobend erwähnt werden, ließen die Zottelstedter walten, als sie den offenbar ein wenig mehr vom Technikpech verfolgten Utenbachern am Ende ihre Technik überließen, diese nochmals starten durften. Utenbach lief auf Platz 6 (neue Technik) ein. Vereinbart waren jeweils zwei Wertungsrunden - die bessere Zeit zählte. So hatte jede Truppe die Chancen, Patzer auszumerzen.
Eine beachtliche Zeit legten die Frauen von Lengefeld hin, die gegen die Männer antraten. Sie schlossen mit bewundernswerten 29,27 Sekunden ab.
Bis zur Siegerehrung ging es zwischen allen Beteiligten entspannt zu. Selbst die Liebstedter nahmen die letzten Plätze mit Humor. Für sie gab es "Zielwasser" im Eimer, das gleich mal ins Publikum geschüttet wurde - eine willkommene Abkühlung.
Der Wettkampf wurde obendrein von einer Drohne aus per Kamera verfolgt und auch die Kinder hatten ihren Spaß. Für sie stand eine Hüpfburg bereit, gab es zudem das Zielspritzen.
Wer Schatten suchte, saß auf der "Hobelbankschänke" bestens. Für die Versorgung war nicht zuletzt durch die Zottelstedter Wehr gesorgt. "Zottelstedt - immer wieder gern!", meinten die Gäste.
 
Dirk Lorenz-Bauer / 10.06.14 / TA
3.Pokal

offizielle Zeiten vom
 3. Ilmtalpokal


 
Wertung DIN

Zottelstedt                       25,48s
Lengefeld(M)                   26,44s
Kleinbrembach                 27,52s
Pfiffelbach                       27,96s
Lengefeld(F)                    29,27s
Utenbach                         31,28s
Magdala                           35,26s
Willerstedt / Nirmsdorf     39,88s
Liebstedt                          53,32s
 
Wertung TGL
Kleinbrembach                 28,46s
Zottelstedt                        31,07s
Lengefeld(M)                   31,68s
Goldbach                         39,95s

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