Hier die Bilder zum Wettkampf

zurueck

1. Ilmtalpokal 2012

Zottelstedter Feuerwehr siegt beim Ilmtalpokal-Wettkampf


·
Die Gastgeber-Mannschaft gab sich beim 1. Zottelstedter Ilmtalpokal-Wettkampf im Löschangriff keine Blöße. Die Weltmeister-Zeitnahme stoppte für die einheimische Feuerwehr bei 26 Sekunden.
Zottelstedt. Beinahe drohte die Premiere ins Wasser zu fallen:
Noch am Freitag hatte die Zottelstedter Feuerwehr mit Sorge auf die grauen Wolken geschaut, die ihre Fracht über die Region ergossen. Ob des heftigen Regens stand zu befürchten, dass der 1. Ilmtal-Pokal im Löschangriff nicht auf dem Sportplatz ausgetragen werden kann. Doch der weit freundlichere Samstag vermochte die Veranstalter zu beruhigen.
Der Rasen zeigte sich keineswegs weich und zu nachgiebig. Stadtrat Eckart Weirich konnte als Schirmherr des Wettkampfes den Regen- gegen den Sonnenschirm tauschen und nicht nur die Verantwortung, sondern ob des sommerlichen Wetters auch einen Strohhut tragen.
 
Unabhängig von der Witterung hatten die Gastgeber hinreichend Vorsorge getroffen, um ein gerechtes Kräftemessen zu ermöglichen. Eigens für den Pokalwettstreit mieteten sie für 250 Euro eine Zeitmess-Anlage, die im Vorjahr selbst den Ansprüchen der Weltmeisterschaft in Kroatien genügt hatte.
 
Der offene Wettbewerb sollte vor allem eines leisten: Feuerwehren über die Verwaltungsgrenzen hinweg zum sportlichen Vergleich und zum geselligen Kennenlernen zusammenzubringen. Mit Niedertrebra, Münchengosserstädt, Mattstedt und Pfiffelbach folgte ein Quartett der Zottelstedter Einladung. Die Wehr aus Wersdorf, die sich ebenfalls angekündigt hatte, musste noch am Morgen kurzfristig absagen.
 
Modus der Veranstaltung: Es wurde ein Wettbewerb mit alter sowie mit neuer Spritzentechnik ausgerichtet. In beiden Kategorien wurden zwei Läufe gestartet, von denen der jeweils schnellere in die Pokal-Wertung einfloss. Jede Mannschaft hatte somit vier Mal Gelegenheit, die Bahn zu absolvieren.
So oft die Feurwehren auch starteten - gegen die Gastgeber aus Zottelstedt war an diesem Tag nichts auszurichten. Im Wettstreit mit der neuen DIN-Technik, dem sich drei Teams stellten, hatte Niedertrebra zunächst einen Pumpenschaden zu beklagen und benötigte fast eineinhalb Minuten, bis der Wasserstraße die Zeitnahme auslöste. Mit 76 Sekunden hatten auch die Münchengosserstädter wenig zu bestellen. Ihnen kam ein Knoten im Schlauch in die Quere. Die Zottelstedter legten mit 30,77 Sekunden eine Fabelzeit hin, schienen damit aber noch nicht wirklich zufrieden. Schließlich hatte die Uhr im Training schon bei 25,8 Sekunden gestoppt.
 
Der zweite Durchgang verlief für alle rasanter. Niedertrebra blieb mit etwas mehr als 53 Sekunden klar unter der Minutengrenze. Münchengosserstädt schaffte den Parcours sogar in 39 Sekunden. Das Maß der Dinge blieb aber der Gastgeber. Schnell wie die Feuerwehr meisterte Zottelstedt die Bahn in 26,02 Sekunden.
 
Mit der alten Technik gaben sich die Lokalmatadore ebenso wenig Blöße. 62 Sekunden benötigte Niedertrebra im besten der beiden Läufe, Münchengosserstädt 55, Pfiffelbach 42, und Mattstedt gut 37. Mit immerhin 33,24 Sekunden räumte Zottelstedt wiederum den Siegerpokal ab. Trophäen gabs derweil für alle. Selbst für die Schlusslichter. Sie erhielten einen Eimer mit Ilm-Zielwasser.
 
Jens Lehnert / 05.06.12 / TA
startbild
Foto: Peter Hansen
Artikel der Thüringer Allgemeinen Zeitung vom 05.06.2012

offizielle Zeiten


Wertung DIN - Pumpe


Zottelstedt  26,02 s
Münchengosserstedt  39,23 s
Niedertrebra  53,47 s
 
Wertung TGL - Pumpe
Zottelstedt  33.24 s
Mattstedt  37,56 s
Pfiffelbach  42,32 s
Münchengosserstedt  55,32 s
Niedertrebra  62,07 s